Politischer Islam

Die Religionsfreiheit wird im Grundgesetz garantiert und ist unverzichtbar für eine freie Gesellschaft. Die Säkularisierung Europas hat Religionsgruppen auch Schranken auferlegt: Sie fordert von Gläubigen Toleranz gegenüber denjenigen, die frei von religiösen Vorschriften und religiösem Einfluss ihr Leben gestalten wollen. Daher haben der Staat und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung das Primat gegenüber ALLEN Religionen. Was dem einen heilig ist, ist für den anderen blanker Unsinn oder landet sogar auf dem Teller – man denke nur an die „Heiligen Kühe“ Indiens.

Ein Blick in eine Tageszeitung reicht für die Erkenntnis aus, dass es in Deutschland und Europa ernsthafte Probleme nur mit einer Religionsgemeinschaft – oder besser einer Religionsgruppe – gibt: Den verschiedenen Ausprägungen des Islam. Auch für die Anhänger Allahs und Mohammeds gilt die Religionsfreiheit natürlich uneingeschränkt: Für alles was mit dem inneren Glauben, mit Fragen von Spiritualität und Transzendenz, zu tun hat. Anders ist es mit dem Ausleben des Islam: Es mag zwar ein Allah-gefälliges Werk sein, dem Vorbild Mohammeds folgend den Ungläubigen die Köpfe vom Rumpf zu trennen oder sie auch nur im Kampf für den Glauben auszurauben – in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist dafür jedoch kein Platz.

Politische Ideologie

Vielen ist nicht bewusst, dass der Islam neben dem religiösen Bekenntnis in erster Linie eine politische Ideologie und strikte Gesellschaftsordnung darstellt: Die Schriften des Islam stellen eine umfassende Recht- und Weltordnung mit örtlich und zeitlich universellem Geltungsanspruch dar und befassen sich neben zahlreichen Vorschriften für die Umma, also der Gemeinschaft jener, die sich Allah unterworfen haben, sogar überwiegend mit dem Rest der Menschheit, die in verschiedene Kategorien von Untermenschen eingeteilt wird: Schutzgeldzahlende Schriftgläubige, Sklaven, Rechtlose, Todfeinde oder Lebensunwerte – so das Angebot des Islam an alle Nicht-Konvertiten. Lebensunwert sind allen voran Abtrünnige des eigenen Glaubens, Homosexuelle, Frauen, die unsere freiheitlich demokratische Grundordnung für sich in Anspruch nehmen, und Atheisten. Also ein Großteil der deutschen Bevölkerung. 

Die Agenda

Trotz dieser offensichtlichen Gefahr durch den Politischen Islam, wird ihm unter dem Deckmantel von „Toleranz“ und „Rücksichtnahme“ immer mehr Raum, Macht und Einfluss in unserer Gesellschaft gewährt. Sehr zur Genugtuung der Agitatoren, denn hier passiert das, was der Begriff „Islam“ wortwörtlich bedeutet: Eine Unterwerfung unter eine archaische Wüstenreligion, deren rückwärts gewendeter Blick keine Reformation, keine Aufklärung und in der ganz großen Mehrheit keine moderne Interpretation zulassen kann. Auf den Abfall vom Glauben, die Apostasie, steht damit die Todesstrafe und wird auch immer darauf stehen, solange es den politischen Islam gibt.

Vor diesem Hintergrund ist es selbsterklärend, dass eine „Neuverhandlung des täglichen Lebens“, wie es eine grüne Politikerin euphorisch propagiert, für uns als AfD mit diesem „Partner“ nicht in Frage kommt. Die Agenda des politischen Islam kennt nur ein Ziel: Ein weltweiter islamischer Gottesstaat (Kalifat) unter der Knute der Scharia. Wie lange es dauert, dieses Ziel zu erreichen, spielt keine Rolle. Und zur Erreichung dieser Ziele sind alle Mittel erlaubt – so lange man selbst eine Minderheit darstellt auch friedliche, indem man sich anpasst und unterordnet. Wie robust die Vorgehensweise gegen Andersdenkende wird, sobald es zu einer muslimischen Mehrheit kommt, kann man in vielen Staaten dieser Welt und leider auch schon in so manchem Klassenzimmer in Deutschland beobachten.

Ablehnung der demokratischen
Grundordnung

Der Politische Islam lehnt in Wahrheit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung kategorisch ab und will letztendlich auch gar nicht zu Deutschland gehören, sondern es sich einverleiben. Es ist aus muslimischer Sicht im Grunde unmöglich, dass der „wahre Glaube“ und der „Unglaube“ friedlich nebeneinander existieren. Der Auftrag Allahs an die „Gläubigen“ ist und bleibt eine einheitliche, rein islamische Gesellschaft. Zur Erreichung dieses heiligen Ziels ist jedes Mittel recht.

Und auch darauf sollte hingewiesen werden: Die ersten Opfer dieses Politischen Islam sind in aller Regel Menschen,
die sich selbst als „Muslime“ verstehen, jedoch von anderen „Muslimen“ als nicht „richtig islamisch“ oder nicht „genug islamisch“ verdammt und abgeschlachtet werden.

Gefahr für uns alle

Wohin eine als „Toleranz“ verbrämte, in Wahrheit jedoch fahrlässige und gefährliche Naivität gegenüber dem politischen Islam führt, ist in Deutschland spätestens seit dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz offenkundig geworden und findet seinen Niederschlag in den Statistiken. In den Jahren 2017, 2018 und bis Juli 2019 wurden durch den Generalbundesanwalt insgesamt 2.163 Verfahren mit einem Bezug zum islamisch-motivierten Terrorismus eingeleitet, die Gesamtzahl aller Ermittlungsverfahren betrug 3.005.

Obwohl Muslime in Deutschland nur einen Anteil von etwa 6,5% an der Gesamtbevölkerung ausmachen, betreffen 72% aller durch den Generalbundesanwalt verfolgten Straftatenden Bereich des islamisch-motivierten Terrorismus. Ich gebe dies jedem zu bedenken, der gern reflexhaft von einer „auch blutrünstigen Bibel“ spricht, sobald der Islam Gegenstand einer Diskussion wird. Die theoretischen Vorlagen mögen sich ähneln. Die Umsetzung in die Praxis zeigt jedoch, wessen Dogmen auch im 21. Jahrhundert noch verbindlich sind. Meine Devise lautet daher: Kein Fußbreit dem Politischen Islam und seinen Apologeten. Ganz gleich, ob offen gewaltbereit oder nicht. 

THOMAS SEITZ 

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