Bauernproteste in Holland

Die deutschen Staatsmedien versuchen totzuschweigen, was gerade in unserem Nachbarland passiert: Hunderte von Bauern und noch mehr Unterstützer blockieren in den Niederlanden Autobahnen und die Zufahrten von Warenlagern und Supermärkten, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie durch ihre Regierung im EU-Auftrag akut in ihrer Existenz bedroht werden.

Angeschlossen haben sich dem Protest auch zahlreiche Fischer, die mit ihren Booten Häfen blockieren. Und auch in Spanien gehen die Landwirte wieder oder besser immer noch (seit März) auf die Straßen, um gegen den Irrsinn aus Brüssel zu protestieren, der angesichts der Folgen des Ukrainekrieges und der bevorstehenden Weltwirtschaftskrise die Nahrungsmittelversorgung in Europa bedroht.

Konkret geht es darum, dass die Bauern die Verwendung von stickstoffhaltigem Dünger um mindestens 50%, in einigen Gebieten auch um 70% verringern müssen, was aufgrund der dadurch sinkenden Erträge aber dazu führen würde, dass mindestens 30% der niederländischen Bauern ihren Betrieb aufgeben müssten.

Dabei ist die Umweltschädlichkeit des Düngers eine Mär. Tatsächlich geht es wohl eher darum, dass die Produktion auf Erdgas basiert und das wollen die EU-Regierungen ja möglichst nicht mehr importieren. Wenn es nach der EU geht, dann sollen wir in Zukunft offenbar im Winter nicht nur frieren und mit Stromausfällen leben, sondern auch hungern.

Wer sich eingehender mit der Thematik beschäftigen möchte, kann mit dieser Broschüre des Bauernverbandes anfangen:

https://www.bauernverband.de/fileadmin/user_upload/FC_Stickstoff_Landwirtschaft_Umwelt_190624.pdf

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