Lindner will „digitales Bargeld“

Finanzminister Christian Lindner (FDP) will den „digitalen Euro“, weil der angeblich ein Motor für Wirtschaft und Innovation sei. Er tut einfach mal so, als könnte man nicht heute schon ohne Zusatzgebühren auf diversen Wegen digital bezahlen.

Geframed wird das ganze durch die Bezeichnung „digitales Bargeld“ und das zeigt auch schon, wo die Reise hingehen soll, nämlich zur Abschaffung des „analogen“ Bargelds, also des Bargelds zum Anfassen.

Eine staatlich kontrollierte Digitalwährung wäre aber die Grundlage für eine perfekte Diktatur. Sie würde es ermöglichen, Vermögensabgaben, Zwangshypotheken und Kollektiventeignungen (z.B. durch das Streichen einer Null in jeder digitalen Geldbörse) auf Knopfdruck zu realisieren. Kritischen Bürgern kann dann die Möglichkeit genommen werden, bestimmte Dinge oder überhaupt irgendetwas zu kaufen oder zu verkaufen. Das kann dann auch noch mit einem Sozialkreditsystem wie in China kombiniert werden. Alles wäre überwachbar und nachvollziehbar.

Lindner lügt

Für Ideologen jeder Coleur wäre das natürlich ein Traum, denn sie wollen schon immer die Macht über das Denken der Menschen erlangen und auf diesem Weg könnten sie das wahrscheinlich sogar schaffen. Für Freiheit und Menschlichkeit aber ist es der größtmögliche Alptraum.

Wenn Christian Lindner nun sagt, dass das Ganze natürlich nicht auf die Abschaffung von Münzen und Scheinen zielt, dann lügt er. Denn würde er das tatsächlich glauben, wäre er so dumm, dass er nie dorthin gekommen wäre, wo er jetzt ist. Dass er eine Diktatur will, muss man ihm aber auch nicht unterstellen. Vielleicht ist er auch einfach nur erpressbar oder korrupt.

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