Das Geschäft mit dem Impfstoff

In meiner Rede im Bundestag am 26. Januar hatte ich es schon angesprochen: Ein heimlicher Grund für die Regierung und ihre Ampelkoalition für die Impfpflicht ist auch, dass für 12,5 Milliarden Euro Steuergeld verbindlich Impfstoffe bestellt wurden (zum Vergleich: Die gesamte Bundeswehr inkl. Pensionen kostet uns im Jahr 50 Milliarden Euro).

Insgesamt 663,9 Millionen Impfstoffdosen wurden bestellt, davon 327,2 Millionen Dosen für das gerade begonnene Jahr 2022. Damit könnte die gesamte Bevölkerung Deutschlands, vom Neugeborenen bis zum Greis, bis Ende diesen Jahres ganze acht mal geimpft werden (bzw. zweimal geimpft und zwölfmal geboostert, denn bei letzterem wird nur die halbe Dosis verwendet).

Um genau zu sein: Nicht Deutschland hat diese Bestellungen aufgegeben, sondern unsere Regierung hat das an die sogenannte Impfstoffinitiative der Europäischen Kommission delegiert.Und die Chefin der Europäischen Kommission ist bekanntermaßen Ursula von der Leyen, die schon als Verteidigungsministerin ihre Deals mit Beraterkonzernen per SMS verhandelte und das jetzt auch mit dem Chef des Pharmakonzerns Pfizer so tat. Damals hat sie „aus Versehen“ diese SMS gelöscht, jetzt weigert sie sich einfach, sie an das EU-Parlament herauszugeben.

Selbstverständlich hat das alles nichts damit zu tun, dass Herr von der Leyen Medizinischer Direktor eines amerikanischen Pharmaunternehmens ist, das Gentherapien entwickelt und bei der mRNA-Forschung groß im Geschäft ist. Genauso wie damals die zweifelhafte Vergabe von Beraterverträgen natürlich auch nicht dazu geführt hat, dass von der Leyen junior Associate bei McKinsey in San Francisco wurde.

Die Zahlen habe ich den Kleinen Anfragen der AfD (Drucksache 20/429) und der Linken (Drucksache 20/454) entnommen.

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